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Story-Telling: Marken erzählen Geschichten

Nichts bekommt so viel Aufmerksamkeit wie eine gute Geschichte. Genau deshalb sollten Sie Geschichten erzählen, und zwar nicht nur abends Ihren Kindern vor dem Zubettgehen, sondern auch und vor allem im Geschäftsleben. Sei es bei einer Präsentation, bei einer Firmenansprache oder in Ihrem Marketing-Konzept: Story-Telling ist ein Konzept, das Ihnen die Aufmerksamkeit Ihrer Zuhörer und Ansprechpartner sichert. Unser Video (unten auf der Seite) verrät Ihnen, warum Sie Storytelling als Konzept unbedingt ernstnehmen sollten. Denn Story-Telling dient sowohl dem Aufbau von Marken, ihre Verbindung mit einer bestimmten Botschaft, als auch der emotionalen Bindung von Kunden an ein Unternehmen oder eine Idee. Was Sie beim Story-Telling beachten sollten, verraten wir Ihnen in unseren sieben Tipps.

Sieben Tipps, um Story-Telling richtig einzusetzen

1. Geben Sie eine Geschichte (scheinbar) aus dem Stegreif wider. Denn es wirkt viel natürlicher, eine Geschichte zu erzählen, als Ihre Zuhörer unter einer Lawine von Statistiken, Zahlen, Daten und Fakten zu begraben. Die gesprochene Sprache kann einfacher und schneller aufgenommen werden als etwas, das Sie vorher mühevoll ausformuliert und dann auswendig gelernt haben. Solche Sätze sind meist zu komplex, um sie nach einmal hören schon aufnehmen zu können.

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Screenshot aus MSLGROUP Storytelling © MSLGROUP; Originalvideo unter https://www.youtube.com/watch?v=-QZ79GZMZZ4

2. Seien Sie emotional. Beim Story-Telling geht es darum, eine Geschichte zu erzählen, in der Gefühle und Emotionen eine starke Rolle spielen. So bauen Sie eine Verbindung zum Publikum auf.

3. Ihre Geschichte muss leicht nachvollziehbar sein. Scheuen Sie sich nicht davor, eine Story nach Schema F zu erzählen. Hier gibt es verschiedene Modelle: Ein bekanntes ist zum Beispiel das Motiv „Vom Tellerwäscher zum Millionär“. Solche Geschichten kennt jeder, jeder kann ihnen folgen.

4. Beim Story-Telling sollte Ihre Geschichte Symbol für Ihre Botschaft sein. Die Geschichte ist nur der Bedeutungsträger für das, was Sie eigentlich sagen wollen.

5. Bauen Sie ein Überraschungsmoment ein. Wenn Ihr Publikum denkt, der Protagonist ist gescheitert, die Firma pleite, die große Liebe verloren, muss eine Wendung kommen – so funktionieren Hollywood-Filme, und so funktioniert zum Beispiel auch die Geschichte von Facebook.

6. Ihre Geschichte muss einen Spannungsbogen haben. Erzählen Sie nicht der Reihe nach, was passiert ist, sondern gruppieren Sie um Ihre Kernaussage herum. Was ist Ihre zentrale Botschaft? Sie sollte den Aufbau ihrer Ansprache, Präsentation oder Ihres Marketing-Konzeptes bestimmen.

7. Ihre Geschichte muss konkret sein: Packen Sie komplexe Inhalte in Symbole und machen Sie Großes klein. Beim Story-Telling muss sich jeder etwas vorstellen können – Sie müssen es schaffen, im Alltag Ihrer Zuhörer und Leser anzukommen.

(MSLGROUP Storytelling / Quelle: YouTube)

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